Dispositionskredit

Der Dispositionskredit, den vielen unter der geläufigen Abkürzung Dispokredit oder nur Dispo bekannt sein dürfte, dient für das Überziehen des Girokontos, wenn kurzfristig mehr Geld benötigt wie vorhanden ist. Deswegen nennt man den Dispositionskredit auch Überziehungskredit.

Um eine Verschuldung mit der Aufnahme eines Dispositionskredit zu vermeiden, sollte man eine Kreditsumme wählen, die man innerhalb von zwei bis drei Monaten ohne Probleme bezahlen kann.

Kreditaufnahme

Die Aufnahme des Dispositionskredit geschieht ganz einfach über das überziehen des eignen Girokontos. Bearbeitungsgebühren fallen für diesen Kredit nicht an.

Kreditzinsen

Bei Dispositionskredit fallen zwei Arten von Kreditzinsen an. Einmal die Sollzinsen, für die Nutzung des Dispos, zusätzlich kommen dann noch die Überziehungszinsen hinzu, falls das festgelegte Kreditlimit überzogen wird. Der Zinssatz für den Dispo ist variabel und richtet sich nach den aktuellen Marktzinsen.

Berühmt und Berüchtigt ist der Dispositionskredit, da die Zinsen im im Vergleich zu anderen Kreditformen relativ hoch sind und man so bei einem schwachen Einkommen, schnell in die Schuldenfalle tappt.

Tilgung

Getilgt, also zurückgezahlt, wird der der Dispositionskredit durch einen Ausgleich des Girokontos. Dies geht ganz aitomatisch, wenn beispielsweise regelmäßig der Lohn oder das Gehalt auf das Girokonto überwiesen wird.

Rechtliches

Der Dispositionskredit ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (kurz BGB) in den 488 ff, insbesondere im 493 geregelt.

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